LAC-Staffel holte weiteren Titel

Am vergangenen Wochenende fand in Mouscron (Provinz Hennegau) die belgische Meisterschaft der Kadetten und Scolaires sowie der Staffeln bei den Junioren statt. Die LAC-Staffel bestehend aus Elea Henrard, Mare Sabbe, Alicia und Lorena Röhl gewann eine Woche nach ihrem Sieg bei der Meisterschaft aller Klassen auch den Titel bei den Juniorinnen.

 

Nach dem Titelgewinn in der Vorwoche gingen sie natürlich als Favoritinnen an den Start. Die Witterungsbedingungen waren wegen des starken Windes dieses Mal nicht besonders gut. Da die andere Staffel die am Start war, deutlich schwächer war, liefen die Eupenerinnen ein einsames Rennen an der Spitze. In einer Endzeit von 9:37 Minuten (Vorwoche: 8:59 Minuten) mussten sie dieses Mal nicht an ihre Grenzen gehen. Sie konnten die Zweitplatzierte Staffel von AZW, die 11:19 Minuten benötigte, sogar überrunden.

In der kommenden Woche steht für die Juniorinnen die belgische Meisterschaft in den Einzeldisziplinen auf dem Programm. Hier stehen sowohl Elea Henrard (800 Meter) als auch Alicia (400 Meter) und Lorena Röhl (800 Meter) auf den vorderen Plätzen der Jahresbestenliste und haben damit Chancen auf eine Medaille.

Auch mehrere Starts von LAC-Sprinterinnen in den Einzeldisziplinen bei den Scolaires

Für einen Start in den Einzeldisziplinen bei den Scolaires sind drei LAC-Sprinterinnen die weite Anreise angetreten. Die 17-jährige Elene Fickers schaffte es, sich in einer Zeit von 24,88 Sekunden als Dritte ihrer Serie für den Endlauf zu qualifizieren. Beide Läufe fanden am Samstag statt. Hier belegte sie in 24,93 Sekunden den siebten Platz. Die Siegerin Lucie Ferauge (CABW Nivelles) benötigte 23,62 Sekunden. Bei beiden Läufen war mehr als zwei Meter pro Sekunden Rückenwind, sodass die Zeiten nicht für die Bestenlisten gelten. Elene Fickers war nicht zufrieden mit ihrem Abschneiden, wohl aber mit ihrer Saison. „In diesem Jahr war ich nicht wie sonst bei der belgischen Meisterschaft auf dem Höhepunkt. Wegen der vielen Wettkämpfe bin ich einfach an meine Grenze gekommen. Ich merkte die Müdigkeit schon beim Vorlauf, wo ich dennoch den Sprung ins Finale geschafft habe. Ich habe dann in Absprache mit meinem Trainer den Start über 100 Meter am Sonntag abgesagt. Ich wollte kein Verletzungsrisiko eingehen und sah sowieso keine Chance auf eine Bestzeit. Ich bin aber trotzdem super zufrieden mit meiner Saison. Ich konnte Bestzeiten über 100, 200 und 300 Meter aufstellen und war verletzungsfrei.“

Die gleichaltrige Alice Schaaf wurde in 76,38 Sekunden Sechste ihres Vorlaufs über 400 Meter Hürden. Deren ein Jahr jüngere Schwester Cathy wurde in 71,52 Sekunden Vierte ihrer Serie. (mbr)