Dritter Platz für Ferahiwat Königs

Am vergangenen Samstag fanden in Duffel (Provinz Antwerpen) die belgischen Meisterschaften der Erwachsenen und Masters über 10.000 Meter statt. Aus ostbelgischer Sicht traten die für den RFC Lüttich startende Ferahiwat Königs und Marcel Recker vom LAC Eupen an. Ferahiwat Königs ging dabei als Titelverteidigerin bei den Frauen an den Start.

Nachdem sie kürzlich beim Paderborner Osterlauf in 33:56 Minuten eine tolle persönliche Bestzeit aufstellte ging sie in Duffel mit berechtigten Titelhoffnungen ins Rennen. Jedoch wird bei solchen Meisterschaften sehr taktisch gelaufen, so dass schnelle Zeiten nicht immer möglich sind. Zudem mussten die Teilnehmer noch gegen einige Windböen ankämpfen. Während des gesamten Rennens machten Königs und Hanna Vandenbussche das Tempo, während die belgische Marathonmeisterin Els Rens lediglich folgte. Jedoch sollte diese am Ende die besten Reserven haben.

In einer knappen Entscheidung siegte sie in 35:14 Minuten mit fünf Sekunden Vorsprung vor Vandenbussche, während Königs am Ende etwas zurückfiel und sich in 35:38 Minuten die Bronzemedaille sicherte. Für sie werden in diesem Jahr sicher noch andere Rennen kommen, wo sie wieder ihre Bestzeiten angreifen kann. Marcel Recker ging unterdessen in der Altersklasse ab 50 Jahren an den Start. Hier stellte er 2011 in 33:55 Minuten einen Eupener Rekord auf. In Duffel traf er allerdings auf starke Konkurrenz. Souveräner Sieger wurde der Flame Peter De Vocht in 33:34 Minuten. Er stellte in 2010 in 30:55 Minuten den heute noch gültigen Weltrekord über diese Distanz in der Altersklasse ab 50 Jahren auf.

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Eupener mit tollen Zeiten

 

Vergangenen Mittwoch fand in Herve ein Leichtathletikmeeting für alle Altersklassen statt.

Auf dem Programm standen technische Disziplinen und Läufe bis zu 3000 Metern. Mehrere Jugendliche vertraten dort erfolgreich den LAC Eupen mit ihrem Trainer Lutz Müller.

Für die besten Resultate sorgten die beiden Kadettinnen Lorena Röhl über 400 Meter und Eléa Henrard über 800 Meter. Lorena Röhl wagte sich zum ersten Mal auf diese für sie eher kurze Distanz und erzielte gleich in ihrem ersten Lauf mit 61,69 Sekunden eine Top-10-Zeit auf Landesebene in ihrer Altersklasse. Sie musste sich nur von der Seniorin Amelie Bihain um hauchdünne 0,4 Sekunden geschlagen geben.

Eléa Henrard setzte sich gleich von Beginn an im 800-m-Lauf der Damen an die Spitze und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gewann den Lauf souverän in 2:25.70 Minuten und erzielte ebenfalls eine Top-10-Zeit ihrer Altersklasse und verbesserte ihren persönlichen Rekord um vier Sekunden. Nancy Radermacher wurde Dritte in ihrem ersten 800-m-Lauf, in beachtlichen 2:32.78 Minuten.

Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite

Autor: Martin Brodel

 

 

Till Reul Vizemeister.

Am vergangenen Wochenende fanden in Bertrix (Provinz Luxemburg) die Mehrkampfwalloniemeisterschaften im Mehrkampf statt.

Aufgrund des langen Winters und das ohnehin schon frühe Datum hatten Athleten nicht genügend Zeit um sich intensiv darauf vorzubereiten. Aus ostbelgischer Sicht startete der Eupener Till Reul beim Zehnkampf, der Junioren, der sich über zwei Tage erstreckte. Es handelte sich um seinen ersten Start bei den Junioren, wo bei den technischen Disziplinen die Gewichte höher sind als bei den Schülern.

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Eddy Vandeputte siegt beim Volkslauf

Beim Volkslauf über 6,3 Kilometer siegte Eddy Vandeputte aus Xhoffraix in 19:59 Minuten. Er verwies Vorjahressieger Koen Neven aus Riemst (21:09 Minuten) und dessen Mannschaftskollegen Luc Nassen (21:22 Minuten) auf die weiteren Podiumsplätze.

Bester Ostbelgier war Francis Röhl in 22:29 Minuten auf dem vierten Platz. Zeitgleich mit dem Hauptlauf startete auch der Volkslauf. Die ersten drei Kilometer bis zur Verpflegungsstation absolvierten alle gemeinsam. Während die anderen in Richtung Talsperre liefen, ging es für die Volksläufer nach einer kleinen Runde um den Trimm-dich-Pfad via Schönefelderweg zurück ins Stadion.

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Viele Kinder  am Start

Der Osterlauf beginnt traditionell um 13 Uhr mit den Kinderläufen. Unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Eltern und Begleiter absolvierten die Schüler und Schülerinnen der Geburtsjahre 2001 bis 2006 eine 1000 Meter lange Strecke innerhalb des Stadions. Da die Aschenbahn ziemlich aufgeweicht war, wurde hauptsächlich auf dem Rasen gelaufen. Pro Jahrgang gab es einen separaten Start für Jungen und Mädchen. Der Großteil der 279 Teilnehmer wurde von ostbelgischen Schulen beziehungsweise Sportvereinen entsandt. Ein Dank der Veranstalter ging auch an die Schulen und Sportlehrer, die ihre Schüler Jahr für Jahr zur Teilnahme bewegen. Die restlichen Teilnehmer kamen hauptsächlich aus Deutschland.

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